UK_Was tun gegen schwere und müde Beine?
Das kennt wohl fast jeder: Nach einer langen Wanderung werden die Beine schwer und schwellen an. Auch bei höheren Temperaturen und längerem Stehen kann es zu ähnlichen Beschwerden kommen. Im Sommer handelt es sich dabei um eine normale Reaktion zur Regulierung der Körpertemperatur. Gehen die Schwellungen über Nacht jedoch nicht zurück, ist eine ärztliche Abklärung anzuraten. Erster Anlaufpunkt dafür ist immer der Hausarzt, der den Betroffenen gegebenenfalls an den Facharzt für Venenleiden, den Phlebologen, überweist.
Venenleiden: Weit verbreitet und oft unterschätzt
Venenleiden sind die häufigste Ursache für Schwellungen und Wassereinlagerungen in den Beinen. Rund 90 Prozent aller Erwachsenen leiden unter Venenveränderungen. Damit gehören Venenleiden zu den meistverbreiteten Erkrankungen in den westlichen Ländern. Je früher sie behandelt werden, desto besser sind die Aussichten auf ein beschwerdefreies Leben auch im Alter.
Unschöne Besenreißer oder Krampfadern sind meist der erste Anlass, um ärztlichen Rat einzuholen. Dabei gibt es gute Gründe die „schweren Beine“ nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn sie können sich zu einer ernstzunehmenden Venenschwäche und schließlich zur chronisch venösen Insuffizienz (CVI) entwickeln. Die Folgen reichen von Krampfadern über Hautveränderungen bis hin zu offenen Beinen (Ulcus cruris venosum). Deshalb gilt: Dauerhaft bestehende Probleme sollten unbedingt differenzialdiagnostisch abgeklärt werden, um Folgeschäden vorzubeugen.
Besonders gefährlich ist die Thrombose, eine Gefäßverstopfung durch Blutgerinnsel. Ein einseitig geschwollenes Bein, auffällige Hautrötungen und plötzlich auftretende Schmerzen sind Alarmzeichen - hier sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. Denn bei Thrombose besteht die Gefahr einer lebensbedrohlichen Lungenembolie.
Von den Ursachen zur Hilfe
Soforthilfe ist ganz einfach: Beine hochlegen! Das entlastet das Herz, fördert die Durchblutung und erleichtert den Abtransport von Gewebeflüssigkeit. Für eine nachhaltige Besserung sollte die Ruheposition allerdings verlassen werden.
Bewegung ist bei Venenleiden die beste Medizin. Laufen, Schwimmen, Radfahren: Wer die Beine in Bewegung bringt, aktiviert die Wadenmuskulatur – und damit die natürliche Venenpumpe, die das Blut aktiv in Richtung Herz befördert. Treppensteigen ist dafür ideal und lässt sich im Alltag leicht umsetzen.
Für leichtere Beine: Übungen, Bäder, Massagen
Die Venenpumpe lässt sich mit zwei einfachen Übungen aktivieren – es ist kein Equipment nötig, am besten barfuß oder in Socken ausführen:
- Übung 1:
Zehen abwechselnd spreizen und wieder lockern. - Übung 2:
Auf den Füßen wippen – das Gewicht wechselt von den Zehenspitzen zur Ferse und wieder zurück.
Beide Übungen lassen sich problemlos im Sitzen ausführen, also auch am Schreibtisch zwischendurch.
Wer mehr tun möchte, greift zum Wechselfußbad. Eine Wanne mit warmem Wasser (ca. 35° C), eine mit kaltem Wasser (ca. 15° C). Fünf Minuten warm, zehn Sekunden kalt – zwei- bis dreimal wiederholen. Einige Tropfen duftendes, ätherisches Öl machen das Wechselfußbad zu einem kleinen Wellness-Ritual. Erfrischende Minz- oder Citrusnoten bieten sich dafür besonders an.
Mehr zum Einsatz Ätherischer Öle
Auch durch eine Fuß- und Beinmassage mit geeigneten Produkten kann die Venengesundheit gezielt unterstützt werden.
Mehr Leichtigkeit mit der richtigen Pflege
Neben der manuellen Therapie spielt auch die Hautpflege eine wichtige Rolle. Dabei kommen pflanzliche Wirkstoffe zum Einsatz, die bei Venenschwäche stärkend und abschwellend wirken:
An erster Stelle ist das rote Weinlaub (Vitis vinifera) zu nennen, ein seit Jahrhunderten bewährtes Mittel zur Venenstärkung. Verantwortlich für die positive Wirkung auf die Venenfunktion ist vor allem der hohe Gehalt an Flavonoiden (Pflanzenfarbstoffe). Das rote Weinlaub als natürlicher Wirkstoff kann zur Festigung des Bindegewebes der Gefäße beitragen und verringert so die Durchlässigkeit der Venenwand und damit Wasseransammlungen im Gewebe. Ergänzt wird der Weinlaub-Extrakt durch zwei weitere bewährte Wirkstoffe: Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) mit dem Wirkstoff Aescin wirkt abschwellend und entzündungshemmend. Er dichtet geschädigte Gefäßwände ab und vermindert so den Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe. Zaubernuss (Hamamelis) wiederrum wirkt venenstärkend, zusammenziehend und hautberuhigend zugleich, und eignet sich dabei selbst für empfindliche Haut.
Ob rotes Weinlaub, Rosskastanie oder Zaubernuss – diese drei natürlichen Wirkstoffe geben in Cremes, Fuß- und Beingel oder Spray einen echten Aktivierungs-Kick für die Beingesundheit.
Unsere Empfehlung: Die peclavus Weinlaub-Serie
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Das Frische Gel Weinlaub pflegt und erfrischt mit Weinlaub-Extrakt, Rosskastanie und Bio-Aloe Vera. Das Frische Spray Weinlaub belebt und lindert Schwellungen schnell und unkompliziert – eine Wohltat besonders an warmen Sommertagen. Die Fußcreme Weinlaub rundet jede Behandlung als gehaltvolles Finish ab: Weinlaub-Extrakt stärkt die Venenwände, Arnikablüten-Extrakt fördert die Durchblutung. Die Fußcreme lässt sich Kund:innen bestens für die tägliche Heimanwendung empfehlen. Besonders wirkungsvoll ist eine lymphentstauenden Fuß- und Beinmassage.